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| Abladen vom Trailer |
Als sie schließlich bei uns „landete“, fehlte die gesamte Frontpartie inklusive Motor, ebenso sämtliche Landeklappen, Querruder sowie Höhenleitwerk und Seitenruder, die anscheinend allesamt zerstört oder bereits einer anderen Verwendung zugeführt worden waren. Dafür war aber die gesamte Inneneinrichtung sowie ein teilweise bestücktes Instrumentenbrett vorhanden.
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| Hier sieht man deutlich die Beschädigungen der Rumpfunterseite sowie die fehlenden, aus ihren Verankerungen gerissenen Fahrwerksbeine |
Nach Begutachtung und Vergleich der beiden Rümpfe wurde beschlossen, die D-EMMU als Ersatzteilspender zu verwenden, da diese die eindeutig größeren und schwerer zu behebenden Schäden aufwies und hier auch sämtliches Interieur bereits fehlte oder ,wie zum Beispiel das komplette Heck, ausgebaut war.
Der Gedanke dabei war nun, den ansonsten intakten Rumpf der „neuen“ Maschine mit den entsprechenden Beplankungsteilen und dem Fahrwerk sowie der Motor-Cowling der ersten Maschine, die ja hauptsächlich an der Oberseite beschädigt war, zu ergänzen, um so aus den verschiedenen verwendbaren Teilen von zwei Schrottmaschinen wieder ein ausstellungsfähiges Exemplar zu erhalten.
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| vorläufige Einlagerung in der Halle |
So wurden in den nächsten Wochen bei D-EMMU Hunderte von Nieten ausgebohrt, um die diversen notwendigen Beplankungsbleche für die D-EHAI zu erhalten. Nachdem das erledigt war, konnte auf dem freien Platz dann der Reparaturrumpf aufgebockt und auch bei diesem wiederum alle schadhaften Beplankungsteile entfernt werden.
In der Zwischenzeit hatten wir aus dem Bestand der Lehrwerkstatt einer Motorenfirma einen passenden Lycoming GO-480 Motor erhalten, der natürlich sofort dankend angenommen und zerlegt wurde. Mittlerweile waren aus einer Ecke der Halle auch die Motorträger wieder aufgetaucht, sodass dieses wichtige Mosaik-Steinchen nunmehr ebenfalls vorhanden war.
Von einem befreundeten Ex-Dornier-Mitarbeiter wurde freundlicherweise das Gerippe des Seitenruders beigesteuert, dass dann zumindest im Rohzustand bereit lag.
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| D-EHAI auf der „Helling“, rechts der bereits bis auf das Kurbelgehäuse zerlegte Motor |